Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie rückt das aktuelle Verhalten in den Mittelpunkt der Betrachtung. Menschliche Verhaltensweisen bestehen aus den Aspekten Denken, Fühlen und Handeln, wobei das Denken, d.h. unsere Sichtweise der Dinge,
einen großen Einfluss auf das jeweilige Erleben hat.
Ungünstige Lernprozesse führen zu dysfunktionalen Kognitionen, zu unerwünschtem Verhalten oder störenden Symptomen. Im Rahmen der Therapie werden deren Entstehungsbedingungen und aufrechterhaltenden Faktoren analysiert und neue Lernprozesse angeregt. Erwünschtes Verhalten wird geübt. Die Therapie konzentriert sich auf das „Hier und Jetzt“.
Der Therapeutische Ansatz
….auf den sich meine psychotherapeutische Arbeit gründet, basiert auf dem biographisch-systemischen Ansatz, einer Weiterentwicklung der klassischen Verhaltenstherapie, welcher die störungsspezifischen Erkenntnisse mit der „Ursachentherapie“ verbindet.
Lebensgeschichte & Lebenskontext
Basierend auf der Diagnostik von Lebensgeschichte und aktuellem Lebenskontext wird eruiert, warum die aktuelle Problematik entstanden ist, wie der Erstauftritt vermutlich konkret ausgelöst wurde und mittels welcher Strukturen sie aufrechterhalten wird.
Individuelle Behandlung
Das Verfahren bedient sich sämtlicher in klinischer Psychologie und Psychotherapie gesammelten Erfahrungen bei spezifischen Störungen. Beruhend auf einem umfangreichen störungsspezifischen Wissen kann die Behandlung individuell exakt ausgerichtet werden, was die Erfolgschancen stark erhöht.
Jeder Mensch ist einzigartig
Diese dreischichtige, personen- und kontextorientierte Betrachtung schließt alle zentralen Lebensthemen und -konflikte ein. Das Vorgehen würdigt, dass jeder Mensch einzigartig ist, und dass jede psychische oder psychosomatische Störung in Entstehung und Aufrechterhaltung ohne die individuelle Lebensgeschichte weder zu erklären, zu verstehen noch erfolgreich zu therapieren ist.
breites Spektrum von Störungen
Relevant ist dieses Vorgehen für ein breites Spektrum von Störungen: die Behandlung von Zwängen oder die generalisierte Angststörung ebenso wie die Agoraphobie, die posttraumatische Belastungsstörung oder aber auch die Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung sowie verschiedenen Arten der Depression.
Auszug aus G. Zarbock (2011): Praxisbuch Verhaltenstherapie. Grundlagen und Anwendungen biographisch-systemischer Verhaltenstherapie, 3. Aufl. Lengerich: Pabst Science Publishers.